Bayreuther Festspiele

<p>© Jan Windzsus</p>

© Jan Windzsus

Barrie Kosky

Barrie Kosky ist seit der Spielzeit 2012/13 Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin. Am Ende seiner ersten Spielzeit wurde die Komische Oper Berlin in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zum Opernhaus des Jahres gewählt, 2016 wurde er in derselben Umfrage zum Regisseur des Jahres ernannt. 2014 erhielt er den International Opera Award als Regisseur des Jahres, im darauffolgenden Jahr wurde die Komische Oper Berlin mit dem International Opera Award in der Kategorie Ensemble des Jahres ausgezeichnet.
 

Zu seinen jüngeren Arbeiten an der Komischen Oper Berlin zählen Die Zauberflöte (zusammen mit »1927«), deren Vorstellungen inzwischen weltweit von mehr als 350.000 Zuschauer*innen auf drei Kontinenten besucht wurden, Die Monteverdi-Trilogie, Ball im Savoy, West Side Story, Moses und Aron, Les Contes d’Hoffmann, Jewgeni Onegin, Die Perlen der Cleopatra sowie seine Inszenierung von Castor et Pollux (Koproduktion mit der English National Opera), die 2012 mit dem Laurence Olivier Award als beste neue Opernproduktion ausgezeichnet wurde.
 

Engagements als Opernregisseur führten Barrie Kosky unter anderem an die Bayerische Staatsoper München (Die schweigsame Frau und Der feurige Engel), zum Glyndebourne Festival (Saul), an die Oper Frankfurt (Dido und Aeneas/Herzog Blaubarts Burg und Carmen), die Dutch National Opera (Armide) sowie an das Opernhaus Zürich (La Fanciulla del West und Macbeth) und an das Royal Opera Hause, Covent Garden (The Nose). Seine Inszenierungen wurden außerdem an der Los Angeles Opera, English National Opera in London, Wiener Staatsoper, Oper Graz, Staatsoper Hannover, am Teatro Real Madrid, Theater Basel, Aalto Theater Essen, Deutschen Theater Berlin sowie am Schauspielhaus Frankfurt gezeigt.
 

Barrie Kosky war 1996 Künstlerischer Leiter des Adelaide Festivals in Australien und inszenierte an der Opera Australia, Sydney Theatre Company, Melbourne Theatre Company und bei den internationalen Festivals in Sidney und Melbourne. Von 2001 bis 2005 war er Ko-Intendant des Schauspielhauses Wien.
Seine Produktion von Saul für das Glyndebourne Festival eröffnete Anfang März das Adelaide Festival 2017.

In der Spielzeit 2016/17 folgt an der Komischen Oper Berlin eine Inszenierung von Der Jahrmarkt von Sorotschinzi. Im Juli 2017 debütiert er außerdem mit Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen.
Zukünftige Pläne umfassen unter anderem Engagements an der Bayerische Staatsoper, Opéra National de Paris, Metropolitan Opera New York, an der Royal Opera House Covent Garden sowie bei den Festivals in Aix-en-Provence und Glyndebourne.

Quelle: Komische Oper Berlin



Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2019 Die Meistersinger von Nürnberg Regie
2018 Die Meistersinger von Nürnberg Regie
2017 Die Meistersinger von Nürnberg Regie



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