Bayreuther Festspiele

<p>(c) Pia Clodi</p>

(c) Pia Clodi

<p>(c) Pia Clodi</p> <p>(c) Pia Clodi</p> <p><strong>Bele Kumberger, Alexandra Steiner, Katharina Persicke, Sophie Rennert (hinten), Mareike Morr und Ji Yoon (vorne) als Klingsors Zaubermädchen</strong><br />(Inszenierung «Parsifal» von Uwe Eric Laufenberg 2016-)</p>

Sophie Rennert

Die österreichische Mezzosopranistin Sophie Rennert begann neben Geigen- und Klavierunterricht ihre Gesangsausbildung bei ihrer Mutter, der Sopranistin und Gesangspädagogin Sigrid Rennert. 2014 schloss sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Karlheinz Hanser, sowie bei Prof. Charles Spencer mit Auszeichnung ab. Sie besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Ann Murray, Helmut Deutsch u.a.

Sophie Rennert ist Gewinnerin des 2. Preises und des Publikumspreises des 7. Internationalen Cesti-Wettbewerbes für Barockgesang in Innsbruck 2016. Sie ist außerdem Preisträgerin des Internationalen Mozartwettbewerbes Salzburg 2014. 2013 wurde ihr der Preis der Professor Armin Weltner Stiftung und der Förderpreis der Freunde des Festivals Aix-en-Provence zuerkannt. 2012 gewann sie den ersten Preis bei Musica Juventutis und war daher mit einem Lied-Programm im Wiener Konzerthaus zu hören.

Sie arbeitete mit renommierten Dirigenten und Orchestern zusammen, so zum Beispiel mit den Wiener Philharmonikern unter Philippe Jordan, dem Mozarteum Orchester Salzburg unter Ádám Fischer, Ivor Bolton (Salzburger Festspiele 2013), Mirga Gražinytė-Tyla (Mozart: Idomeneo 2016), Laurence Cummings (Händel: Lotario 2017) und Mark Piollet (Mahler: Rückert-Lieder), mit der Camerata Salzburg, dem Bruckner Orchester Linz und dem Wiener Jeunesse Orchester.

Auch als Liedsängerin hat sich die junge Mezzosopranistin einen Namen gemacht. 2014 erschien ihre CD Von den Göttern weiß ich nichts mit zeitgenössischen Vokalwerken von Uli Rennert. Weiters tritt sie regelmäßig bei der Schubertiade, im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus auf, wo sie 2017/18 auch für die „Great Talents“ Reihe ausgewählt wurde. Weitere Liederabende führten sie in die Wigmore Hall, zum Belfast International Festival, den Festwochen der Alten Musik Innsbruck, dem Musikverein Graz und beim Klavierfestival Ruhr.

2013 war Sophie Rennert Mitglied des „Young Singers Project“ bei den Salzburger Festspielen. Von 2014 bis 2016 gehörte sie dem Ensemble von Konzert Theater Bern an.

Sophie Rennerts Opernrepertoire reicht vom Barock (u.a. Purcell: Dido and Aeneas, Händel: Susanna), über Mozart (Cherubino, Dorabella, Sesto), und die Operette (Prinz Orlofsky) bis hin zu zeitgenössischen Werken (Wife/Mark-Anthony Turnage: Greek).

In jüngerer Zeit hatte Sophie Rennert große Erfolge als Idamante (Idomeneo) am Salzburger Landestheater, in der Titelrolle von Händels Lotario bei den Göttinger Händelfestspielen, als Andronico in Vivaldis Tamerlano mit dem Ensemble Les Accents in Dortmund, als Licida in Vivaldis L’Olimpiade in Warschau, als Piacere in Haendels Il Trionfo del Tempo e del Disinganno mit der Accademia Bizantina in Gdansk, als Angelina in Rosssinis La Cenerentola in Mannheim, und als Giacinta in Mozarts La Finta Semplice bei der Classical Opera in Birmingham und London unter Ian Pages Stabführung.

Zukünftige Höhepunkte sind die Rückkehr nach Bayreuth als Blumenmädchen in Wagners Parsifal im Sommer 2018, die Wiederaufnahme von La Cenerentola am Nationaltheater Mannheim  2018/19, Lotario in Bern, und Liederabende bei der Schubertiade, des Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, in der Elbphilharmonie in Hamburg im Rahmen des Schleswig-Holstein Musikfestivals und eine Wiedereinladung in die Wigmore Hall.



Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2018 Parsifal Klingsors Zaubermädchen
2017 Parsifal Klingsors Zaubermädchen



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