Bayreuther Festspiele

<p>(c) Vitaly Zapryagaev</p>

(c) Vitaly Zapryagaev

<p>(c) Vitaly Zapryagaev</p> <p>(c) Vitaly Zapryagaev</p>
<p><strong>Elena Pankratova als Kundry</strong><br />(Inszenierung «Parsifal» von Uwe Eric Laufenberg 2016-)</p>

Elena Pankratova

Die russische Sopranistin wurde in Yekaterinburg geboren und erhielt in ihrer Heimatstadt eine fundierte musikalische Ausbildung, zunächst als Pianistin, Chordirigentin und Musikpädagogin. Ihr Diplom mit Auszeichnung als Opern- und Konzertsängerin sowie als Gesangspädagogin erhielt sie am Staatlichen Sankt-Petersburger Konservatorium Rimsky-Korsakov. Später rundete sie ihre Ausbildung bei Renata Scotto, Ingrid Kremling, Giovanna Canetti und Maria Chiara ab.

Der internationale Durchbruch gelang ihr 2010 in der Rolle der Färberin (Die Frau ohne Schatten) beim Maggio Musicale Fiorentino - diese Partie sang sie erneut mit überwältigendem Erfolg an der Mailänder Scala (2012), so wie am Teatro Colon in Buenos Aires (2013), gab damit ihr fulminantes Debüt an der Bayerischer Staatsoper in München (2013), am Covent Garden in London (2014) und an der Royal Danish Opera in Copenhagen (2015).

Dank Ihrer besonderen stimmlichen Veranlagung, wurde Elena Pankratova die erste russische Sopranistin, die sich gleichermaßen im deutschen und im italienischen dramatischen Fach international etabliert hat. 2016 gab sie ihr sensationelles Debüt als Kundry (Parsifal) bei den Bayreuther Festspielen und wiederholte Ihren Erfolg 2017 – Deutsche Grammophon veröffentlichte diese Produktion auf DVD und Blu-ray. Sie sang sie Odabella (Attila) an der Mailänder Scala und am Mariinsky Theater, Elektra an der Semperoper in Dresden, an der Wiener Staatsoper, im Concertgebouw, in Lyon, in Neapel und beim Enescu-Festival in Bucharest, Turandot in Bonn, Bologna, Florenz, Neapel, Zhuhai (China), Tel Aviv, am Mariinsky Theater, an der Wiener und Bayerischen Staatsoper, Fidelio-Leonore in Genf und in Sevilla, Forza-Leonora (1862) am Mariinsky Theater und (1869) in Mannheim und Bremen, Senta (Der fliegende Holländer) in Köln, Frankfurt, St. Petersburg, an der Semperoper Dresden und in Savonlinna (Finnland), Tosca an der Oper Frankfurt, in Stuttgart, in Oslo und in Savonlinna, Ortrud an der Deutsche Oper Berlin und am La Monnaie in Brüssel, Alice (Falstaff) in Basel, Karlsruhe und Buenos Aires, Elisabeth (Tannhäuser) in Basel und Bremen, Venus (Tannhäuser) in München und in NHK-Hall Tokyo, Abigaille in Holland, an der Bayerischen Staatsoper und in Mexico City, Sieglinde in Florenz, am Mariinsky Theater und an der Semperoper Dresden, Norma in Deutschland, in der Schweiz und am Mariinsky Theater, Rosalinde (Die Fledermaus) an der Alten Oper in Frankfurt und an der Bayerischen Staatsoper. Zur ihrem Repertoire gehören ausserdem die Titelrolle in Straussens Ariadne auf Naxos, Amelia (Un Ballo in Maschera), Leonora (Trovatore), Santuzza, Adriana Lecouvreur und Saffi (Der Zigeunerbaron).

Die Sopranistin arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Valery Gergiev, Kirill Petrenko, Christian Thielemann, Kent Nagano, Andris Nelsons, Hartmut Haenchen, Semyon Bychkov, Pinchas Steinberg, Charles Dutoit, Peter Schneider, Ralf Weikert, Asher Fisch, Alain Altinoglu, Ingo Metzmacher, Stefan Soltesz, Paolo Carignani, Michael Boder, Julia Jones, Marc Soustrot, Ira Levin, John Fiore, sowie mit Regisseuren wie Tim Albery, Stefan Herheim, Carlus Padrissa, Paul Curran, Claus Guth, Yannis Kokkos, Romeo Castellucci, Uwe Eric Laufenberg, Andreas Homoki, Krzysztof Warlikowski und Olivier Py zusammen.

Ihre CD-Aufnahme von Mussorgsky's Lieder und Tänze des Todes ist 2014 bei EDEL Classics veröffentlicht und wurde für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Als Konzertsängerin sang sie Stabat Mater von Pergolesi in Tokyo, 14. Sinfonie von Schostakowitsch am Münchener Prinzregententheater, 2. Sinfonie von Mahler an der Alte Oper in Frankfurt, 8. Sinfonie von Mahler beim MITO Festival in Turin und beim Beijing Music Festival, so wie Stabat Mater von Rossini in Marseille.

Elena Pankratova gibt auf der ganzen Welt verbreiteten Städten ihrer Gastspiele öffentliche und private Meisterklassen und Workshops in Gesang: bei Jette Parker Young Artists Programme am Londoner Royal Opera House Covent Garden (2014), beim Verbier Festival and Academy (2015 & 2016) und bei den Bayreuther Festspielen (2018). Seit Oktober 2015 kombiniert die Ausnahmesopranistin Ihre Bühnenkarriere mit einer Gesangsprofessur an der Kunstuniversität in Graz.

Bevorstehende Engagements: Färberin (Die Frau ohne Schatten) an der Berliner Staatsoper, Amelia (Un Ballo in Maschera) und Turandot an der Wiener Staatsoper, Fidelio in Bilbao, Gurre-Lieder in Tokyo, Ortrud in Bayreuth, Santuzza in Barcelona, Siegfried-Brünnhilde in London, Elektra in Hamburg, Santuzza in Chicago.



Mitwirken in Bayreuth

Jahr Werk Funktion/Rolle
2018 Parsifal Kundry
2017 Parsifal Kundry
2016 Parsifal Kundry



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